Fußball

Landesliga: Ausrutschen verboten für den SC Durbachtal

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ses
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11. April 2019

Hakan Ilhan soll trotz seiner Wadenprobleme wieder für den FV Langenwinkel auflaufen können ©Peter Heck

Langenwinkel nimmt die Favoritenrolle an / Schutterwalds Gast mit dem Rücken zur Wand

FV Langenwinkel – Rastatter DJK/SC

Nach zuletzt zwei Unentschieden hat sich Fußball-Landesligist FV Langenwinkel (6. Platz/40 Punkte) für das Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen Schlusslicht Rastatter SC/DJK (16./15) einen Sieg zum Ziel gesetzt.

»Zuletzt haben wir in Stadelhofen bei einem wie erwartet defensiv auftretenden Gegner leider die Entscheidung verpasst. Dessen ungeachtet sind wir stabil unterwegs, haben auch spielerisch ein gutes Niveau erreicht«, zeigt sich Langenwinkels Coach Davor Sikanja mit dem bis dato Erreichten weiterhin durchaus zufrieden.

Die Konstellation weist seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Rastatt die klare Favoritenrolle zu. Ein Status, mit dem sich Sikanja anfreunden kann, allerdings mit Einschränkungen. »Rastatt ist zwar Letzter, hat aber auch schon gezeigt, dass sie überraschende Ergebnisse abliefen können. Erinnert sei an die deutliche Niederlage gegen Schutterwald, aber auch an das 3:0 gegen Elchesheim oder das 3:3 gegen Hofstetten. Wir müssen uns auch gegen einen solchen Gegner erst einmal drei Punkte verdienen.«

Wichtig sei aus Sicht der Gastgeber, das kämpferisch geprägte Spiel der Gäste anzunehmen, um darüber hinaus die eigenen spielerischen Stärken einzubringen. Gelinge das, ist der Trainer guten Mutes, »dass wir die drei Punkte auch einfahren können«. Zweikampf- und Laufstärke sollen Schlüsselelemente auf diesem Weg werden.

Jung nicht im Kader

In personeller Hinsicht können die Gastgeber mit Ausnahme der Langzeitausfälle nahezu aus dem Vollen schöpfen. Hakan Ilhan hatte unter der Woche Wadenprobleme, sollte aber einsatzfähig sein. Eduard Jung fehlte aus privaten Gründen. Alexandru Ghita und Markus Neu sollen im Kader stehen. Hakan Ilhan soll trotz seiner Wadenprobleme wieder für den FV Langenwinkel auflaufen können.

 

FV Schutterwald – SpVgg Ottenau

Beim 3:0-Erfolg am vergangenen Sonntag konnte der FV Schutterwald nach langer Zeit mal wieder siegreich aus Altdorf heimkehren. Drei Punkte peilt die Mannschaft von Trainer Frank Berger nun auch am 24. Spieltag der Fußball-Landesliga an, wenn man als Tabellenfünfter mit 42 Zählern am Sonntag (15 Uhr) im heimischen Waldstadion auf die SpVgg. Ottenau (15. Platz/15 Punkte) trifft.

Schutterwalds Trainer Frank Berger zeigte sich im Anschluss an die Partie in Altdorf zufrieden und sah »einen verdienten Sieg« seiner Mannschaft bei den abstiegsbedrohten Gastgebern. Eine frühe Rote Karte verbunden mit der 2:0-Führung sorgten am Ende für einen überraschend ruhigen Nachmittag.

Mit der SpVgg. Ottenau stellt sich nun ein Team im Waldstadion vor, das im Abstiegskampf mit 15 Punkten bereits mit dem Rücken zur Wand steht und bislang auf eine katastrophale Rückrunde zurückblicken muss. Alle fünf Partien im Jahr 2019 gingen nämlich verloren. Trotzdem wird der FV Schutterwald auch diesen Gegner erst mal knacken müssen. Das weiß man auch noch aus dem Hinspiel, in dem die Grün-Weißen nicht die notwendige Einstellung an den Tag legte und Ottenau den damals ersten Saisonsieg einfahren konnte. Dies soll am Sonntag besser werden, damit man mit einer kleinen Serie in die Osterpause und die danach folgende entscheidende Saisonphase gehen kann.

Sauer fehlt weiterhin

Personell steht Coach Berger voraussichtlich der Kader der Vorwoche zur Verfügung. Bastian Sauer wird wohl weiterhin verletzt fehlen.

 

FV Würmersheim – SC Durbachtal

Am 24. Spieltag der Fußball-Landesliga gastiert der Tabellenzweite SC Durbachtal als haushoher Favorit am Samstag (17 Uhr) beim abstiegsbedrohten FV Würmersheim.

Nach dem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen Verfolger SV Oberachern II hat der Sportclub im Kampf um Relegationsplatz zwei wieder ein Drei-Punkte-Polster auf die Verfolgergruppe aufgebaut. »Der Sieg gegen Ober-achern war extrem wichtig für uns. Wir haben den negativen Trend der letzten Wochen abschütteln können und freuen uns nun über den zweiten Sieg in Folge«, war auch bei Trainer Jan Haist Erleichterung zu spüren.

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Nun muss der SCD zum abstiegsbedrohten FV Würmersheim, was sicherlich keine einfache Aufgabe ist. »Solche Spiele verlangen viel von einem ab, denn der Gegner braucht dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg und will zu Hause natürlich gewinnen«, warnt Haist und gibt sich dennoch zuversichtlich: »Wir fahren mit breiter Brust nach Würmersheim und werden alles daransetzen, die Punkte mit ins Durbachtal zu nehmen.«

Dautner wieder dabei

Im Lager der Gäste weiß man um die Schwere der Aufgabe und ist sich bewusst, dass eine Topleistung her muss, um den Vorteil der jüngsten Siegesserie nicht wieder zu verspielen. Das Hinspiel konnte das Team des Trainerduos Jan Haist/Thomas Brombach noch mit 4:1 für sich entscheiden. Im Vergleich zur Vorwoche kehrt Thomas Dautner wieder in den Kader des SC Durbachtal zurück.

 

Oberachern II – Freistett

Auf die leichte Schulter sollte die Geppert-Elf den abstiegsbedrohten Gast aus Freistett nicht nehmen. Im Hinspiel verspielte man eine frühe 3:0-Führung, ehe der kurz zuvor eingewechselte Ali Gülel mit seinem Treffer kurz vor dem Ende doch noch für den glücklichen 4:3-Erfolg sorgte.

Zudem konnten beim Gast die Winterverpflichtungen schnell integriert werden und auch die Resultate sprechen inzwischen für die Gäste. Wurden in der Hinrunde 14 Punkte gesammelt, so stehen seit der Winterpause bereits elf Punkte auf der Habenseite. »Am Sonntag wollen wir es uns wieder selbst beweisen, dass wir ein Spiel auch über 90 Minuten mit viel Tempo und Konzentration bestimmen und erfolgreich beenden können«, so Stefan Geppert. Verzichten muss SVO-Coach erneut auf die verletzten Kevin Weber und Nurgogan Gür. Auch die Einsätze von SVO-Top-Torjäger Diogo Carolina und Domagoj Petric sind noch fraglich.

Der klare Heimsieg des SV Freistett gegen Loffenau war sehr wichtig. »Vor allem die Art und Weise wie meine Mannschaft aufgetreten ist hat mir sehr gefallen. Die Mannschaft hat sehr gut gegen den Ball gearbeitet und so den Gegner nie ins Spiel kommen lassen«, sah SVF-Coach Christian Faulhaber eine gute Leistung seines Teams und fordert nun gegen die Oberligareserve genauso gut zu verteidigen und trotzdem mutig nach vorne spielen. »In der Vorrunde haben wir einen 0:3-Rückstand aufgeholt und in der letzten Minute noch das 3:4 kassiert. Aber diese Niederlage hat uns gezeigt was möglich ist, wenn man an sich glaubt und mit Kampf und Leidenschaft dagegen hält. So werden wir auch in Oberachern alles daran setzen zu punkten.«

Kevin Sackmann fällt mit einem Muskelfaserriss aus und hinter dem Einsatz von Adrian Wettach und Marc Wehrle stehen Fragezeichen. »Doch wir haben genügend Spieler in der zweiten Reihe die auf einen Einsatz brennen«, weiß Faulhaber.

 

Loffenau – Stadelhofen

Gut erholt von der 2:8-Klatsche in Hofstetten zeigte sich der SV Stadelhofen am vergangenen Spieltag zu Hause beim 0:0 gegen den FV Langenwinkel. Jedenfalls war Trainer Markus »Käps« Armbruster mit seinen Schützlingen zufrieden. »Nach der hohen Niederlage in Hofstetten kann man mit dem Zähler zufrieden sein«, bestätigt der Coach. Mit Blick auf das kommende Duell mit dem TSV Loffenau spricht auch »Käps« Armbruster von einem »Sech-Punkte-Spiel«. Allerdings seien die Gastgeber besonders zu Hause nicht einfach zu bespielen. »Es wird nicht leicht, aber wir müssen punkten.«

Allerdings sind die personellen Voraussetzungen bescheiden: Aaron Zimmerer (Urlaub), Markus Kopf, Daniel Kirn, David Knosp, Marius Matt (alle verletzt) fehlen. Und im der laufenden Woche verletzten sich Valentin Glaser (Kreuzbandriss) und Fabian Seeber.

 

SC Hofstetten - FSV Altdorf

Den SC Hof­stetten (4. Platz/44 Punkte) kostete das 3:3 beim Schlusslicht SC/DJK Rastatt den 3. Tabellenplatz. Am Samstag (17 Uhr) wollen die Kinzigtäler zuhause gegen den abstiegsbedrohten FSV Altdorf (13./23) wieder dreifach im Rennen um die Vizemeisterschaft punkten.

In Rastatt machte Hofstettens Mannschaft »sofort dort weiter, wo sie gegen Stadelhofen aufhörte«, blickt Trainer Martin Leukel zurück. Der 8:2-Kantersieg hatte offensichtlich Appetit auf weitere zahlreiche Tore gemacht. »Nach vorne haben die Jungs viele Lösungen gefunden, viele Torchancen herausgespielt, sich aber irgendwann geradezu ergötzt am eigenen Offensivspiel und dabei jegliche taktische Disziplin vergessen«, kritisiert Leukel den »unreifen« Aspekt dieses Auftritts, der fast mit der ersten Niederlage 2019 bestraft worden wäre. Immerhin habe man gut reagiert auf den 2:3-Rückstand nach früher 2:0-Führung. »Aber aufgrund der vielen klaren Tormöglichkeiten war das Ergebnis enttäuschend«, so Leukel.

Damit der Abstand zum Tabellenzweiten SC Durbachtal (47) zumindest gehalten wird, muss der Sportclub den FSV Altdorf besiegen. »Wir wollen weiter um Platz 2 mitspielem«, betont Leukel, doch die Duelle gegen Altdorf seien immer eng, wie beim 2:1-Sieg im Hinspiel: »Und der FSV nutzt es aus, wenn wir ohne richtige Staffelung agieren«. Leukel hofft, dass Dominik Hertlein, der gegen Rastatt krankheitsbedingt ausfiel, wieder dabei ist. Verzichten muss er indes auf Marco Neumaier (Urlaub). Auch dieses SC-Heimspiel ist live im Internet zu verfolgen: www.sporttotal.tv

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