Fußball

Landesliga: FV Schutterwald feiert dritten Sieg in Serie

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ses
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14. April 2019

Nach diesem unglücklichen Zweikampf mit Alain Richard Nunoo war für Oberacherns Julian Hauer das Spiel gegen den SV Freistett bereits in der 15. Minute beendet. Im Hintergrund ist SVFKeeper Manuel Buss einsatzbereit. ©Ulrich Marx

FV Langenwinkel hakt den 2. Platz erstmal ab

FV Schutterwald – SpVgg Ottenau 4:1

Ein deutlicher 4:1-Erfolg gelang dem FV Schutterwald am Sonntag gegen das neue Schlusslicht, die Sportvereinigung Ottenau. Maßgebend für den dritten Erfolg in Serie war eine starke erste Hälfte. Nach wenigen Minuten tauchte Simon Zehnle vor Torhüter Krebs auf, sein Lupfer ging aber am Tor vorbei. Doch bereits in der 7. Minute erzielte Erhardt mit einem überlegten Abschluss nach Kopf-Hereingabe das 1:0. Der FVS blieb klar spielbestimmend und legte nach 17 Minuten nach. Nach einem langen Ball umkurvte Kopf Ottenaus Torhüter und schob ein. Weitere Chancenblieben ungenutzt, bevor erneut Kopf den 3:0-Halbzeitstand herstellte. Zunächste scheiterte Zehnle am Pfosten, den Abpraller verwertete Kopf per Flachschuss. Ottenaus einzige Chance in den ersten 45 Minuten konnte Erhardt per Grätsche vereiteln. Einen Gang zurück schaltete der Gastgeber nach der Pause, Torchancen waren nun Mangelware. Die erste echte Chance verwertete Ottenau 20 Minuten vor dem Ende durch Walter zum 3:1. Im Anschluss wurde es zwar noch ein paar Mal brenzlig im Schutterwälder Strafraum, mehr gelang den Ottenauern aber nicht, ehe Simon Zehnle nach einem Konter die endgültige Entscheidung erzielte.

 

FV Langenwinkel – Rastatter DJK/SC 0:3

Auf schwer bespielbarem Platz kassierte der FV Langenwinkel am Samstag eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen den als Schlusslicht angereisten Rastatter SC/DJK. In der ersten Hälfte hätten die Gastgeber mehrfach in Führung gehen können, doch Hakan Ilhan (4./30.) und Yasin Ilhan (11., Pfosten) brachten den Ball nicht im Tor unter. Die Gäste machten durch einen Lattentreffer (5.) auf sich aufmerksam. Und als Vedran Malecki (36.) aus gut 30 Metern abzog, landete der Ball unhaltbar zum 0:1 im Torwinkel. Auch nach dem Seitenwechsel hatte der FVL Chancen, aber die Gäste trafen. Yasin Ilhan scheiterte völlig frei am besten Gästespieler, an Torhüter Simon Baumstark (48.). Im Gegenzug »verteidigen wir die Situation zu schwach«, befand FVL-Coach Davor Sikanja. Die Folge war das 0:2 durch Yeansen Stetter (50.). Nur drei Minuten später waren die Hausherren bei einem Eckball nicht im Bilde, Sven Fenske verwertete zum 0:3. »Danach ist es schwer, nochmal ins Spiel zu finden und den Rückstand anzugehen. Zudem hat Rastatt um jeden Millimeter Boden gekämpft«, so Sikanja. Markus Neu scheiterte per Freistoß an Baumstark (60.), und selbst in 20 Minuten Überzahl nach Platzverweis und taktischer Umstellung auf 3-4-3-System »wollte uns einfach nichts gelingen«, so Sikanja. Dass Viktor Drachner die Latte traf (82.), trug ebenso nicht zu guter Laune bei. »Die Zielsetzung Platz 2 ist jetzt erst mal abgehakt. Wir müssen schauen, dass wir wieder Spiele gewinnen«, sagte Sikanja enttäuscht.

 

FV Würmersheim – SC Durbachtal 1:2

Der SC Durbachtal nahm am Samstag die Auswärtshürde in Würmersheim, gewann nach einem spannenden, aber höhepunktarmen Spiel verdient mit 2:1 und verteidigte Rang 2. Auch wenn der SCD nur schwer in die Partie kam, spürte man den Siegeswillen von Beginn an. Nach 21 Spielminuten fiel die Führung für die Gäste. Nach einem Befreiungsschlag tauchte plötzlich Niklas Martin frei vor Keeper Hanf auf und verwandelte eiskalt zum 0:1. Würmersheim hatte zwar etwas mehr vom Spiel, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen herausspielen. Nach der Pause wurde die Heimelf mutiger, operierte jedoch ausschließlich mit langen Bällen. In der 76. Minute fand so ein langer Ball mit Ferdinand Werthwein seinen Abnehmer und dessen Kopfball landete als Bogenlampe im Durbachtäler Gehäuse. Kurz darauf jedoch die erneute Führung des SCD. Fast eine Kopie des ersten Treffers, wieder ein langer Ball, wieder stand Martin frei vor Hanf, umkurvte den Keeper und schob zum 1:2 ein. In der 88. Minute der letzte Aufreger der Partie, als der Würmersheimer Ruben Weßbecher frei vor dem SCD-Gehäuse auftauchte. Keeper Daniel Herr konnte das Eins-gegen-einsDuell jedoch für sich entscheiden und hielt seiner Elf somit den wichtigen Sieg fest.

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SC Hofstetten – FSV Altdorf 1:0

Aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kann der 1:0-Sieg des SC Hofstetten gegen den FSV Altdorf als verdient abgehakt werden. Doch dies erforderte ein hartes Stück Arbeit und viel Geduld am Samstag im Waldsee-Stadion. Der Sportclub kletterte durch das 2:2 von Elchesheim in Bühl wieder auf Rang 3. 260 Zuschauer sahen einen engagierten Gast, der mit seiner Fünferreihe in der Abwehr sowie den schnellen Spitzen Omar Daffeh und Florian Karl den Gastgeber in der ersten Halbzeit nicht zur Entfaltung kommen ließ. Die Leukel-Elf tat sich schwer im Spielaufbau, so hatte der Gast die erste Chance. Nach Missverständnis zwischen Kapitän Nico Obert und Mathias Schilli kam Karl in der 10. Minute an den Ball und hatte nur noch Keeper Daniel Lupfer vor sich, verzog aber. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 20. Minute, ehe der Gastgeber gefährlich vors Tor von Maik Christopher Werner kam. Nach Vorlage von Jonas Krämer setzte Arian Steiner das Leder neben den Kasten. Altdorf stellte geschickt die Räume zu und setzte immer wieder Nadelstiche. Und Daffeh blieb ein Unruheherd. In der 32. Minute konnte sich der Sportclub bei Lupfer bedanken, der gegen Philipp Herzog aus kurzer Distanz parierte. Nach der Pause sahen die Fans einen ganz anderen Sportclub. Nun kamen die Bälle in der gegnerischen Hälfte an. In der 55. Minute hatte Sebastian Bauer die Chance, doch auch Werner erwies sich als glänzender Schlussmann. Kurz darauf kam Giulio Tamburello eine Fußspitze gegen Werner zu spät, dann scheiterte Marc Hengstler per Volleyschuss am Keeper. Hofstetten machte jetzt richtig Druck, und jetzt waren es die Gäste, und das inzwischen verdiente 1:0 in der 78. Minute war Ergebnis eines tollen Spielzuges. Hengstler setzte energisch nach, bediente Bauer über rechts, der den freistehenden Steiner sah, der seinen 14. Saisontreffer erzielte. In der 83. Minute hätte der eingewechselte Leon Brosamer nach dem gleichen Muster mit seinem ersten Ballkontakt fast zum 2:0 getroffen, nur diesmal war Werner schneller. Die letzten zehn Minuten spielte der Sportclub souverän zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen.

 

TSV Loffenau – SV Stadelhofen 1:3

Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte sicherte sich der SV Stadelhofen bei einem direkten Konkurrenten drei wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Renchtäler gewannen beim zuvor punktgleichen Neuling TSV Loffenau mit 3:1 (1:1) und zeigten zumindest nach der Pause, dass das 2:8-Debakel in Hofstetten vor zwei Wochen nur ein Ausrutscher in der bisher sehr erfolgreichen Rückrunde war. Der Gastgeber, der zuvor drei Niederlagen in Serie kassiert hatte, begann am Samstag allerdings gut und ging durch Tobias Skubatz nach einer Viertelstunde durchaus verdient in Führung. Kapitän Jonas Frammelsberger glich nach einer Ecke bereits in der 31. Minute für den SVS aus. Danach besaßen jedoch die Loffenauer gute Möglichkeiten zur abermaligen Führung, doch vor allem Fabian Hammer agierte an diesem Tag im Abschluss unglücklich. Nach dem Seitenwechsel bestimmten dann die Renchtäler mehr und mehr die Partie. So entsprach das 1:2 durch Torjäger Valon Salihu (63.) dem Spielverlauf. Weil es das Team von Trainer Markus Armbruster indes verpasste, die Überlegenheit zu weiteren Treffern zu nutzen, blieb die Partie spannend. Der schon früh für den verletzten Volker Springmann eingewechselte Benjamin Gentner sorgte erst in der dritten Minute der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung und Saisonsieg Nummer sieben.

 

SV Oberachern II – SV Freistett 3:1

Bereits nach 15 Minuten musste SVO-Coach Geppert umstellen. Nach einem Zweikampf im Freistetter Strafraum blieb Julian Hauer verletzt am Boden liegen und musste durch Ali Gülel ersetzt werden. Die erste Tormöglichkeit hatten die Gastgeber in der 28. Minute. Nach einem Freistoß tauchte Junkung Minteh frei vor dem Tor von Manuel Buss auf, schaffte es jedoch nicht, den Ball aus drei Metern über die Linie zu drücken. Im Gegenzug hatte Matthias König die Chance, den SVF in Führung zu bringen. Über weite Strecken verlief auch der zweite Durchgang ohne viele Höhepunkte. Die Gäste versteckten sich allerdings nicht und hatten die eine oder andere Torgelegenheit. Erst ab der 70. Spielminute nahm das Spiel an Fahrt auf, der SVO ging durch den kurz zuvor eingewechselten Domagoj Petric in Führung. Bastian Barnick hatte sich zuvor gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen können, seine Hereingabe fand Petric am langen Pfosten, der keine Probleme mehr hatte. Nur fünf Minuten später gelang es Barnick selber, den ehemaligen Oberacherner Schlussmann im Tor der Gäste zu überwinden. Auch das 3:0 war dem jungen Barnick vorenthalten. Nach einer umstrittenen Situation vor dem Strafraum tauchte Barnick frei vor Buss auf und erhöhte für die Gastgeber. Den Ehrentreffer erzielte Erk in der 90. Minute, nachdem drei Mitspieler jeweils aus kürzester Distanz Keeper Joachim Schnurr nicht überwinden konnten. Die Situation war so verworren, dass selbst der ansonsten unauffällig leitende Schiedsrichter Bartler erst nach Rücksprache mit seinem Assistenten und dem eindeutigen Hinweis von Schnurr auf Tor entschied.

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