Fußball

Landesliga: Nichtabstiegsplatz für SC Offenburg in Reichweite

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ses
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14. November 2019

Der Einsatz von Danny Sandhaas beim SC Durbachtal ist noch fraglich. ©Ulrich Marx

SC Durbachtal strebt eine neue Serie an

SC Durbachtal – TSV Loffenau

Im letzten Heimspiel der Landesliga-Hinrunde empfängt der SC Durbachtal morgen (14.30 Uhr) Schlusslicht TSV Loffenau in der Bruno-Kern-Arena in Ebersweier.

Das 1:4 bei einem starken SV Oberwolfach war im 13. Spiel die erste Saisonniederlage für den Spitzenreiter aus dem Rebland. Auch wenn die Ernüchterung direkt nach dem Spiel groß war, richtete man im Lager des SC Durbachtal schnell den Blick aufs nächste Spiel. „Die Niederlage in Oberwolfach ist abgehakt“, bestätigt Trainer Sebastian Bruch und nimmt sein Team in die Pflicht. „Unsere Serie war herausragend und das Produkt konzentrierter Arbeit. Dass es früher oder später einen Dämpfer geben wird, war klar. Nun liegt es an uns, wie wir darauf reagieren. Der Start einer neuen Serie bis zur Winterpause ist unser Anspruch.“

Die Gäste aus Loffenau haben erst einen Saisonsieg eingefahren und benötigen dringend Punkte, um den Abstand zum rettenden Ufer zu wahren. Auf dem Papier eine klare Sache, doch die eine Ausgangslage gegen einen tiefstehenden Gegner birgt auch Gefahren. „Wir dürfen dieses Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Loffenau wird versuchen, uns das Leben schwer zu machen und kompakt verteidigen. Nur wenn wir geduldig agieren und konzentriert in die Partie gehen, werden wir auch den nächsten Heimsieg einfahren“, warnt Bruch, der um den Einsatz von Kapitän Danny Sandhaas (Oberschenkelverletzung) bangt, sein Team.

 

FSV Altdorf – FV Langenwinkel

Vor dem Derby am Sonntag (14.30 Uhr) beim FSV Altdorf (15. Platz/8 Punkte) wirkte sich für den FV Langenwinkel (5./22) der Heimsieg über Elchesheim erleichternd aus. „Das waren drei Punkte, um sich wieder etwas nach hinten hin abzusichern“, merkt Co-Trainer Klaus Stefan an.

Die Vorfreude auf das Derby in Altdorf ist recht groß, doch fahren die Gäste mit Respekt zum Nachbarn. „Wie der FSV seit Jahren die Landesliga immer wieder hält, was die Mannschaft an Kampfgeist, Einsatz und Moral zeigt, ist imponierend“, spart Stefan nicht mit Lob.

Von Langenwinkeler Seite aus stellt man sich auf ein kämpferisch geprägtes Spiel ein, das Ganze unterlegt von einer entsprechenden Zuschauerkulisse. „In Altdorf ist immer etwas los. Auf dem Platz wird es schon zur Sache gehen, das gehört zu einem Derby dazu. Den kämpferischen Einsatz, den Altdorf zweifellos bringen wird, müssen wir annehmen“, bemerkt Stefan. Einen Favoriten gebe es nicht, da die Konstellation am Sonntag unabhängig von Tabellenplätzen zu betrachten sei.

Die Gäste konnten unter der Woche im Mauerwerk trainieren – eine Erleichterung angesichts der in Langenwinkel herrschenden, schwierigen Platzverhältnisse. Personell sind die Einsätze der angeschlagenen Felix Reichmann und Alexandru Ghita auf Seite des FVL noch fraglich.

 

TuS Oppenau – SC Offenburg

Nach der jüngsten Niederlage gegen den direkten Konkurrenten FSV Altdorf steht der SC Offenburg (14. Platz/10 Punkte) am 14. Spieltag der Fußball-Landesliga unter Zugzwang. Mit dem TuS Oppenau (6./21) treffen die Offenburger am Sonntag (14.30 Uhr) auswärts auf ein Team, welches nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser in Fahrt kommt.

Mit einem Sieg können die Gäste den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz verkürzen und im besten Fall sogar verlassen. Dies sei jedoch laut Trainer Jürgen Wippich nur dann möglich, wenn man wieder die nötige Aggressivität und den Willen auf den Platz bringt. „Gegen Elchesheim und vor allem gegen Altdorf hat man gespürt, dass der Gegner das Spiel mehr gewinnen wollte als wir.“

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Der SC Offenburg muss weiterhin auf seinen schnellen Flügelspieler Assad Traikia verzichten, der noch seine Sperre aus dem Bühl-Spiel absitzen muss. Der langzeitverletzte Kapitän Robert Grüner wird voraussichtlich erst in der Rückrunde wieder einsteigen können.

Gastgeber Oppenau, der vergangene Woche überraschend in Hofstetten gewinnen konnte, will seine Serie ausbauen, weiß aber um die Stärke des SCO. Dennoch ist die Truppe von Spielertrainer Christian Seger Favorit und will zu Hause nichts anbrennen lassen.

 

Stadelhofen – Sinzheim

Beim SV Stadelhofen war man nach dem 2:0-Sieg in Loffenau zufrieden. Lediglich bei der Chancenverwertung haperte es. SVS-Trainer Heinz Braun: „Das Spiel hat uns viel Nerven gekostet, vor allem weil wir bei einer 1:0-Führung viele Chancen liegen ließen. Glücklicherweise ging es gut und wir haben hoch verdient drei Zähler mitgenommen. Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte wegen Handspiels gegen Anton Roth in der Nachspielzeit.“ Jetzt gastiert morgen mit dem SV Sinzheim ein Tabellennachbar im Mührigwald-Sportpark. Auf dem Konto der Gäste stehen zwar erst 14 Punkte, jedoch haben sie noch die Möglichkeit, im Wiederholungsspiel beim FV Ottersweier etwas zu holen. Für Trainer Heinz Braun sind gegen Sinzheim jedenfalls drei Punkte das Ziel: „Natürlich wird das nicht einfach, aber ich sehe bei uns einen Aufwärtstrend, und den gilt es auszubauen.“ Personell dürfte sich gegenüber der Vorwoche wenig ändern, außer, dass Rotsünder Anton Roth fehlen wird.

 

Oberachern II – Ottersw.

Es ist ein Derby. Die letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams liegen bereits über vier Jahr zurück. In der Kreisliga B lieferte man damals stets packende Duelle, die jedoch meist zugunsten der Gäste aus Ottersweier endeten. Danach gingen die Wege der beiden Teams zunächst weit auseinander. Nachdem dem SVO II der Durchmarsch in die Landesliga gelang, legte in den vergangenen Jahren der FV Ottersweier nach. Mit Bilic, Schmidt sowie Spielertrainer Coratella, aber auch mit den vor der Saison aus Oberachern nach Ottersweier gewechselten Hauer und Hocak verfügt der FVO über reichlich Erfahrung.

 

VfB Bühl – SV Oberwolfach

„Eine super Leistung von uns. Dass wir gegen eine so gestandene Spitzenmannschaft ein solches Ergebnis erzielen, hätte keiner gedacht“, sagt Oberwolfachs Trainer Joachim Kehl über den 4:1-Sieg gegen den zuvor unbesiegten SC Durbachtal. Für Kehl sei aber vor allem wichtig, diese Leistung auch im kommenden Spiel abzurufen. Denn schon morgen treffen die Wolftäler im nächsten Spitzenspiel auf den VfB Bühl, der wie der SVO in bestechender Form ist. Zuletzt konnte Bühl durch einen späten Treffer mit 1:0 auch beim FV Schutterwald gewinnen und sich dadurch den 2. Tabellenplatz sichern. „In Bühl wird es ähnlich schwer wie gegen Durbachtal“, so Kehl, der den VfB spieltechnisch sogar noch stärker als den Tabellenführer einschätzt. Der SVO werde die Auswärtsreise aber mit dem Selbstvertrauen von sechs gewonnenen Liga-Spielen in Folge antreten und „alles Menschenmögliche versuchen, um etwas Zählbares zu holen“, so Kehl. Julian Echle und Jonas Dieterle stoßen nach ihren Verletzungen wieder zur Mannschaft hinzu. Tobias Sum ist angeschlagen.

 

FV Würmersheim – SC Hofstetten

Beim 2:4 gegen den TuS Oppenau sah Hofstettens Trainer Gotthard Schwörer zu Beginn eine richtig gute Leistung seiner Mannschaft, die den Gegner komplett im Griff hatte und verdient mit 2:0 führte. Jedoch ließ man Oppenau noch vor der Pause zurück ins Spiel kommen und gab dieses in der zweiten Hälfte ganz aus der Hand, wodurch eine verdiente Niederlage zustande kam. Zu allem Übel mussten Marc Hengstler und Mathias Schilli verletzungsbedingt raus.

Morgen ist man beim FV Würmersheim gefordert, der in dieser Saison fünf von sieben Heimspielen gewann. „Für uns wird wichtig sein, defensiv gut zu stehen und viele Zweikämpfe zu gewinnen“, so Schwörer, „wir wollen mindestens einen Punkt mit nach Hause bringen“. Jedoch stehe der Sportclub vor großen Personalproblemen. Neben Hengstler und Schilli fallen Torhüter Daniel Lupfer, Michael Kern, Timo Singler, Timo Kinast und Leon Brosamer verletzt aus. Jakob Schätzle und Claudio Heller sind privat verhindert. Jonas Krämers Einsatz ist fraglich. Dominik Hertlein und Mika Singler rücken hingegen zur Mannschaft auf.

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