Achern / Oberkirch

Landesliga: SCO bekommt Besuch von Ex-Trainer Heinz Braun

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ses
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10. Oktober 2019

Marius Gür (rechts) muss sich mit dem SC Durbachtal auf eine umkämpfte Partie in Hofstetten einstellen. ©Peter Heck

SC Durbachtal fiebert Topspiel entgegen

SC Hofstetten – SC Durbachtal

Am 9. Spieltag steigt das Gipefeltreffen der Fußball-Landesliga. Am Samstag um 17.30 Uhr gastiert Ligaprimus SC Durbachtal beim Tabellenzweiten SC Hofstetten.

Wenn der Erste auf den Zweiten trifft, spricht man zurecht vom absoluten Topspiel der noch jungen Saison. Denn der noch ungeschlagene Tabellenführer aus dem Durbachtal reist zum Herausforderer, dem ebenfalls noch ungeschlagenen SC Hofstetten. Es ist das Kräftemessen zweier Teams, die bisher eine nahezu tadellose Saisonbilanz vorweisen können. Auch wenn die Durbachtäler Tormaschinerie beim Pokal-Aus gegen Stockach (0:1) und dem Remis gegen den SV Oberachern II (1:1) zuletzt etwas ins Stocken geriet, ist die Euphorie vor dem anstehenden Topspiel groß. „Solche Spiele sind natürlich immer etwas Besonderes. Die Vorfreude ist bei jedem Einzelnen zu spüren“, bestätigt SCD-Trainer Sebastian Bruch.

Trotz des ersten Punktverlustes am vergangenen Montag ist Bruch mit dem Reifeprozess seiner Mannen sehr zufrieden. „Wir mussten gegen einen starken SV Oberachern zum ersten Mal lange einem Rückstand hinterherlaufen, haben am Ende Moral bewiesen und auf den Ausgleich gedrängt.“ Daher gibt sich Bruch vor dem Gastspiel im Kinzigtal kämpferisch: „In Hofstetten erwartet uns vor toller Kulisse die nächste, wenn nicht sogar die schwerste Herausforderung der Saison. Nur wenn wir es schaffen, einen klaren Kopf zu bewahren und unsere Stärken von Beginn an auf den Platz bringen, werden wir in Hofstetten bestehen können. Wir wollen auch weiterhin ungeschlagen bleiben.“

Der SC Hofstetten begeistert unter Neu-Trainer Schwörer ebenfalls mit tollem Fußball und hat im Vergleich zum Tabellenführer lediglich ein Remis mehr zu verbuchen. Der SCH kann sich mit einem Sieg erstmals die Tabellenführung erobern und wird somit alles daransetzen, vor heimischer Kulisse die drei Punkte einzufahren.

Personell bleibt der Kader des SC Durbachtal im Vergleich zu Montag unverändert.

 

SC Offenburg – SV Stadelhofen

Nach der Niederlage in der Vorwoche beim SV Sinzheim will Fußball-Landesligist SC Offenburg am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den vom ehemaligen SCO-Coach Heinz Braun trainierten SV Stadelhofen gleich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

„Es war eine bittere Niederlage, die wir in Sinzheim hinnehmen mussten“, resümierte Jürgen Wippich, Teil des neuen SCO-Trainerduos mit Sergej Herter, nach dem späten Gegentreffer zum 1:2. Die drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wären für den SC Offenburg enorm wichtig gewesen.

Nun erwarten die Offenburger morgen den SV Stadelhofen, dessen Trainer beim SCO kein Unbekannter ist. Mit Heinz Braun kommt der einstige Landesliga-Meistertrainer zurück an seine alte Wirkungsstätte, möchte seinen alten Kameraden aber nichts schenken. Denn der SV Stadelhofen benötigt selbst Punkte, zwar nicht so dringen wie der SC Offenburg, doch hängt man mit dem momentanen Tabellenstand (9. Platz) den eigenen Erwartungen hinterher.

Defensiv lockert sich die angespannte Personallage beim SCO etwas. Mit David Burghard und Yannick Männle kehren zwei gestandene Spieler wieder ins Team zurück. Das Trainerteam Wippich/Herter will gegen Stadelhofen eine ähnlich couragierte Leistung wie in Sinzheim und eine Woche zuvor gegen Loffenau sehen: „Es wird wichtig, die vollen 90 Minuten konzentriert zu sein, denn vergangen Woche haben uns die letzten Minuten den Sieg geraubt. Das wollen wir verhindern, indem wir auch in der zweiten Halbzeit Entlastung finden und uns nicht hintenrein drücken lassen.“

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FV Langenwinkel – SV Sinzheim

Der Landesliga-Vierte FV Langenwinkel (15 Punkte) empfängt am Sonntag (15 Uhr) den Achten SV Sinzheim (8). „Sinzheim ist nie zu unterschätzen, an guten Tagen können sie auch auswärts zu einem unangenehmen Kontrahenten werden“, weiß Klaus Stefan vom Langenwinkeler Trainerteam.

Die Gäste setzen auf einen körperlich betonten, kompakt ausgerichteten Stil, was Langenwinkel eigentlich zupass kommen sollte. Die Lahrer Vorstädter sind unterdessen bemüht, aus ihrer kleinen „Ergebniskrise“ heraus zu finden. „Die Unentschieden gegen Oberwolfach und Loffenau zuletzt waren per se nicht schlecht. Aber wir hatten schon das Gefühl, Punkte liegen gelassen zu haben“, konkretisiert Stefan. Gegen Sinzheim werden jetzt wieder drei Punkte angestrebt, wobei die Verantwortlichen der Mannschaft bis dato eine absolut saubere Saison attestieren. „Ottersweier war bisher die einzige Ausnahme eines schlechten Spiels in einer ansonsten recht guten Saison. Gegen Sinzheim muss die Mannschaft gegen einen gewiss ambitioniert anreisenden Kontrahenten in engen Situationen die Ruhe bewahren und geduldig auf ihre Chance warten. Dann kann es auch wieder mit drei Punkten klappen“, ist Klaus Stefan überzeugt.

Personell sieht es aus Sicht der Gastgeber weitgehend gut aus. Seyithan Olcan kehrt in den Kader zurück, Hakan Ilhan (Erkältung) sollte ebenfalls wieder fit sein bis Sonntag. Anders sieht es bei Felix Reichmann (Gehirnerschütterung) aus. Er soll zwar heute wieder ins Training einsteigen, aber noch nicht wieder im Kader stehen.

 

TuS Oppenau – FSV Altdorf

Eine positive Reaktion seiner Mannschaft gegenüber dem 0:3 zu Hause gegen den VfB Bühl hat der Oppenauer Sportvorstand Toni Kimmig beim 0:0 in Elchesheim gesehen: „Wir mussten wegen einiger Ausfälle die Mannschaft umbauen, aber alle neu eingesetzten Spieler haben ihre Chance genutzt. Unser Team hat von der Nummer eins bis zur Nummer 14 sehr gut funktioniert. Die Mannschaft hat das Zeichen gesetzt, was sie sich vorgenommen hat und bei widrigen Platzverhältnisse einen verdienten Punkt geholt.“ Am Sonntag (15 Uhr) erwartet man im Renchtal das Schlusslicht FSV Altdorf. „Ich habe Altdorf beim 1:1 gegen Ottersweier gesehen. Das ist eine Mannschaft mit einer guten Substanz, die deutlich stärker ist, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Ein besonders Augenmerk müssen wir auf Florian Karl richten, der 90 Minuten gefährlich unterwegs ist. Aber wir wollen das Spiel gewinnen und falls wir eine kompakte Mannschaftsleistung abrufen, sollte dies möglich sein“, so der Sport-Vorstand des TuS. Der eine oder andere Spieler könnte am Sonntag wieder zum Kader stoßen. Ansonsten wird es personell zum Vorsonntag beim TuS Oppenau keine Veränderungen geben.

 

FV Schutterwald – TSV Loffenau 

Nach der enttäuschenden 1:3-Niederlage in der Vorwoche bei Aufsteiger SV Oberwolfach ist Fußball-Landesligist FV Schutterwald (6. Platz/13 Punkte) am Sonntag (15 Uhr) im heimischen Waldstadion gegen den TSV Loffenau (14./5) auf Wiedergutmachung aus.

Die Niederlage im Wolftal musste sich die Mannschaft von Trainer Helmut Kröll durch zu viele Unkonzentriertheiten, Fehler in der Defensive und fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor selbst ankreiden. 
Besser machen wollen es die Grün-Weißen gegen den TSV Loffenau, der mit einem Achtungserfolg im Gepäck ins Waldstadion reist. Gegen den hoch eingeschätzten FV Langenwinkel ergatterte man auf eigenem Platz zuletzt einen Punkt. Die Mannschaft um Patrick Ebner spielt ihre zweite Landesliga-Saison und möchte auch in diesem Jahr die Klasse halten. Wie man im Waldstadion gewinnt, wissen die Männer aus Loffenau bereits. Vergangene Saison erwischte Schutterwald auf eigenem Platz einen rabenschwarzen Tag und verlor am Ende deutlich mit 0:3. 

Personell ist der zuletzt privat verhinderte Kevin Kopf wieder im FVS-Aufgebot. Die länger verletzten Patrik Carus-Lacolade und Jakob Yildirim trainieren zudem wieder. Ob es bei ihnen bereits zu einem Einsatz reicht, wird spontan entschieden. Nicht mehr zum Kader des FV Schutterwald gehört derweil Marvin Schillinger. Nach mehreren disziplinarischen Fehltritten sowie seinem früh mitgeteilten Wechselwunsch zur Winterpause hat sich der Verein Anfang dieser Woche von Schillinger getrennt.

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