Fußball

Landesliga: SV Oberwolfach ringt auch den SC Durbachtal nieder

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ses
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10. November 2019

Der Schutterwälder Lukas Schätzle (M.) setzt zum Schuss an. ©Iris Rothe

Ganz später K.o. für den FV Schutterwald

SV Oberachern – FV Würmersheim 2:2

Die zweite Mannschaft des SV Oberachern kam am Samstag im Heimspiel gegen Würmersheim nicht über ein 2:2 hinaus. Gegen den Tabellennachbarn musste man am Ende sogar lange zittern, ehe der Punktgewinn feststand. Bereits nach drei Minuten ging Würmersheim durch Roth in Führung. Es dauerte jedoch nur zwei Minuten bis zum Ausgleich. Nach einer Ecke stand Kapitän Kevin Weber am langen Pfosten frei und hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu befördern. Auch in der Folge blieb der SV Oberachern am Drücker und konnte in der 18. Minute durch Gabriel Springmann in Führung gehen. Bastian Barnick setzte sich auf der linken Seite durch und passte von der Torauslinie in den Strafraum, wo Springmann in den Ball rutschte und zum 2:1 traf. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Offensiv war im zweiten Durchgang von beiden Mannschaften nicht viel zu sehen. So dauerte es bis zur 66. Minute, ehe Wehrle nach einer Ecke das 2:2 erzielte. Ab der 72. Minute musste der SV Oberachern II mit nur zehn Spielern auskommen. Nachdem Luka-Sebastian Schwarz in der 69. Minute zuerst die Gelbe Karte gesehen hatte, ließ er sich nur drei Minuten später zu einem weiteren Foul verleiten, sodass er mit der Ampelkarte das Feld verlassen musste. Danach spielte fast ausschließlich Würmersheim aufs Tor von SVO-Keeper Joachim Schnurr. Der konnte sich in der Schlussphase auszeichnen, hatte aber auch zwei Mal das Glück des Tüchtigen.

 

SC Offenburg – FSV Altdorf 0:2

Nach zuvor ordentlichen Wochen für den SC Offenburg setzte es am Samstag im Kellerduell der Landesliga eine 0:2-Heimniederlage gegen den FSV Altdorf. Auf tiefem Boden entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der Altdorf den besseren Start erwischte. Nach einem langen Ball über außen entwischte Stürmer Dominik Schmider der zu hoch stehenden SCO-Abwehr. Im Laufduell setzte er sich durch und überwand mit der ersten Chance SCO-Keeper Omar Bounatouf in der 4. Minute zum 0:1. Kurz darauf hätte der SportClub die Antwort geben können, doch Mario Bergmann scheiterte an Altdorf Torwart Dennis Fietzeck. Nach einer halben Stunde passte Bergmann in den Rücken der FSVAbwehr, wo Aliu Cisse freistehend nur knapp das Tor verfehlte. Kurze Zeit später machte es Tonio Bayer besser. Er köpfte platziert ins lange Eck, stand aber nach Ansicht des Linienrichters im Abseits. So blieb es zur Pause beim 0:1 für Altdorf. Im zweiten Durchgang ließ sich der FSV noch mehr zurückfallen. Außerdem war der Platz mit zunehmender Dauer immer schlechter zu bespielen. So wurde der SCO durch Standards gefährlich. Nach einem Kopfball von Yannick Männle verhinderte FSV-Keeper Fietzeck, den Ausgleich. Fünf Minuten später hielt er einen weiteren Kopfball, im Nachschuss jagte Mijo Vujevic die Kugel aus kurzer Distanz übers Tor. Als der SCO alles nach vorne warf, konterte Altdorf in der Nachspiezeit zum 0:2. SCOKeeper Bounatouf war mit aufgerückt, Florian Karl überrannte ihn und traf ins leere Tor.

 

FV Schutterwald – VfB Bühl 0:1

Der FV Schutterwald kassierte gestern durch ein spätes Gegentor eine 0:1-Heimniederlage gegen Bühl. Matchwinner war VfB-Torjäger Sabando Cedeno, der sein Team mit seinem neunten Saisontor auf Relegationsrang zwei schoss.

Die knapp 100 Zuschauer im Schutterwälder Waldstadion sahen eine Partie, die bei kalten Temperaturen nur wenig zur Erwärmung beitrug. Bühl war zu Beginn besser im Spiel und hatte bereits nach drei Minuten eine Großchance zur Führung. Darwin Jcinto Sabando Cedeno zielte aus 12 Metern aber knapp am linken Pfosten von FVS-Torhüter Schumann vorbei. Auf der Gegenseite wurde Schutterwald erstmals durch Göser gefährlich. Sein Abschluss ging aber ebenfalls knapp vorbei (17.). Vor der Pause trat Bühl dann nochmals durch Angreifer Bohn in Erscheinung. Sein abgefälschter Schuss vom Elfmeter-Punkt ging über Schutterwalds Gehäuse (40.). Chancenarm blieb die Partie auch nach dem Seitenwechsel. Zwingende Abschlüsse waren auf beiden Seiten kaum zu sehen. Als sich beide Teams vermeintlich bereits mit einem torlosen Unentschieden abgefunden hatten, kam Bühl nach einem Ballverlust der Grün-Weißen noch mal gefährlich vor das Gehäuse von Schumann. Der Schutterwälder Keeper konnte den Abschluss von Sauer noch gut parieren, aber dann staubte Bühls Torjäger Sabando Cedeno aus kurzer Distanz zum umjubelten Gästesieg ab (88.). Somit stand für den FV Schutterwald die dritte Niederlage in Folge zu Buche, während der VfB Bühl seine tolle Serie weiter ausbauen konnte.

 

SC Hofstetten – TuS Oppenau 2:4

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Der SV Hofstetten hatte in der Fußball-Landesliga gegen den TuS Oppenau alles im Griff, führte nach 30 Minuten 2:0 und verlor dann das Match noch mit 2:4. Im Duell der Ex-Verbandsligisten ging es zunächst nur in eine Richtung – aufs Tor von TuS-Keeper José Poveda. Die Elf von Gotthard Schwörer diktierte das Geschehen und beeindruckte mit tollen Spielzügen. Oppenau konnte nur reagieren und hatte in der 16. Minute Glück, als Arian Steiner den Pfosten traf. Wenig später gelang ihm mit einem Heber ins lange Eck das 1:0 (21.). In der 31. Minute führte ein sehenswerter Spielzug zum 2:0 durch Giulio Tamburello. Oppenau hatte bis dahin nicht eine Chance. Die Wende resultierte aus einem Eckball in der 41. Minute, als Tobias Keller am höchsten stieg und zum Anschlusstreffer einköpfte. Leicht verunsichert musste Hofstetten dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auch noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen. Florian Ott köpfte unbedrängt den Freistoß von TuS-Spielertrainer Christian Seeger ein. Nach Seitenwechsel probierte der Sportclub alles, um wieder ins Spiel zu finden. Oppenau lauerte auf Konter und ging in der 55. Minute in Führung, als Keller sein zweiter Treffer gelang. SC-Trainer Gotthard Schwörer musste dann verletzungsbedingt Marc Hengster und Mathias Schilli auswechseln. Trotzdem hatte Hofstetten Ausgleichschancen. Aber die Leichtigkeit war weg. Für die Entscheidung sorgte dann Florian Müller mit einem platzierten Schuss zum 4:2 für Oppenau in der 85. Minute.

 

SV Oberwolfach – SC Durbachtal 4:1

So langsam wird es unheimlich! Der zu Saisonbeginn in dieser Form nicht für möglich gehaltene Höhenflug des Aufsteigers SV Oberwolfach nimmt vorerst kein Ende. Auch gegen Landesliga-Spitzenreiter SC Durbachtal behielt die Elf von Trainer Jogi Kehl zu Hause in einem packenden Flutlichtspiel mit 4:1 die Oberhand. Durch den sechsten Sieg in Folge kletterten die Wolftäler auf Platz zwei. Tobias Sum und Freddy Burger trafen jeweils doppelt. Vor prächtiger Kulisse gehörte die erste Chance den Gästen. Torjäger Jan Philipowski war frei durch, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an SVO-Torhüter Tobias Armbruster. Oberwolfach dagegen nutzte seinen ersten Hochkaräter gleich zur Führung. Von der Strafraumgrenze lupfte Tobias Sum in der 11. Minute das Leder über SC-Keeper Lukas Grothmann zum 1:0 ins Netz. Durbach zeigte technisch guten Fußball, die dickeren Chancen hatte aber Oberwolfach, das nach einer halben Stunde erhöhte. Freddy Burger setzte sich rechts durch und bediente Sum, der aus kurzer Distanz zum 2:0 traf. Auf der Gegenseite setzte sich Marius Gür durch, seinen Schuss entschärfte SVO-Keeper Armbruster aber. Kurz vor der Pause war er chancenlos, als Jan Philipowski aus 20 Metern flach zum 2:1-Pausenstand traf – es war sein Tor Nummer 15. Nach Wiederbeginn drängte Durbach vehement, gefährliche Abschlüsse waren jedoch Fehlanzeige. Oberwolfachs Innenverteidigung mit Philipp Herrmann und Nils Springmann stand felsenfest. Was dennoch durchkam, schnappte sich Armbruster. Ab der 60. Minute kam der SVO zu gefährlichen Gegenstößen. Burger scheiterte zunächst. Nach der folgenden Ecke landete ein abgefälschter Ball erneut bei Burger, der zum 3:1 einlupfte. Durbachtal hatte mehr Ballbesitz, aber zu wenig Ertrag. In der 73. Minute sorgte Burger für die Entscheidung. Armbruster bediente ihn per Abwurf. Burger zog davon und versenkte eiskalt zum 4:1.

 

TSV Loffenau – SV Stadelhofen 0:2

Der SV Stadelhofen wurde gestern beim Tabellenletzten TSV Loffenau seiner Favoritenrolle gerecht und siegte hochverdient mit 2:0, wenngleich die Renchtäler sehr fahrlässig mit ihren Torchancen umgingen. Es war für Loffenau die fünfte torlose Pleite in Folge. Stadelhofen agierte von der ersten Minute an druckvoll. Die erste Chance vergab Valon Salihu nach acht Minuten. Nach zwei Loffenauer Möglichkeiten erhöhte Stadelhofen das Tempo. Salihu nutzte nach 34 Minuten einen Abpraller und traf von der Strafraumkante ins lange Eck zum 0:1. Pech hatte Filip Kovacs, als sein Kopfball an die Latte prallte (40.). Die Renchtäler suchten nach der Pause die Entscheidung, hatten Chancen durch Fabian Seeber (50.), der alleine auf TSV-Torwart Patrick Danes zulief, sowie durch Patrick Ringwald per Kopfstoß. Aber es blieb spannend. Loffenau schaltete zwar schnell um, war aber im Spielaufbau ideenlos. Stadelhofen drückte enorm auf den zweiten Treffer, der in der 84. Minute gelang. Wiederum war es Salihu, der aus kurzer Distanz vollendete. Vorlagengeber war Anton Roth, der jedoch in der Nachspielzeit zum Pechvogel avancierte. Nach einem Handspiel im eigenen Strafraum wurde er von Schiedsrichter di Rosa mit Rot des Feldes verwiesen. Den fälligen Elfmeter hielt Stadelhofens Keeper Ziegler.

 

FV Langenwinkel – FV Elchesheim 3:1

Der gestrige 3:1-Heimsieg über den FV RW Elchesheim sorgte für Erleichterung beim FV Langenwinkel. 90 Minuten Kampf bildeten die oberste Priorität aus Sicht der Lahrer Vorstädter, die durch Nicolas Rios in Führung gingen (20.). Danach vergaben die Ilhan-Brüder zwei große Gelegenheiten, wobei Hakans Schuss die Latte traf. Praktisch mit dem Pausenpfiff schlug ein direkt getretener Freistoß von Tom Schneider zum Ausgleich im FVL-Torwinkel ein. „In der Pause waren die Jungs frustriert. Die Mannschaft betrieb großen Aufwand mit intensivem Pressing und unmittelbar vor dem Wechsel kassierst du nach einem unnötigen Foul den Ausgleich. Wichtig war, wie wir in der zweiten Halbzeit zurückgekommen sind“, sagte Klaus Stefan vom Trainerteam des FVL. Das drückte sich so aus, dass Langenwinkel prompt das Kommando wieder übernahm. Der eingewechselte Yaya Conteh brachte die Gastgeber nach 59 Minuten erneut in Front, vor allem kämpferisch war Langenwinkel klar besser. Zehn Minuten vor dem Ende trat ein seit Wochen erhofftes Ereignis ein: Langenwinkels zuletzt glückloser Torjäger Yasin Ilhan traf wieder und sorgte für die endgültige Entscheidung.

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