Börse in Frankfurt

Anleger blasen Dax-Rekordjagd vorerst ab

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dpa
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14. Januar 2020
Der Dax ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Der Dax ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa ©Foto: dpa

Der deutsche Leitindex hat am Dienstag den dritten Handelstag in Folge nachgegeben. Zuletzt verlor der Dax 0,43 Prozent auf 13.393,73 Punkte.

Frankfurt/Main - Der deutsche Leitindex hat am Dienstag den dritten Handelstag in Folge nachgegeben. Zuletzt verlor der Dax 0,43 Prozent auf 13.393,73 Punkte. Damit konnte er den Höchstmarken an der Wall Street vom Vortag nicht mehr folgen.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel fiel um 0,36 Prozent auf 28.303,50 Zähler. An den US-Börsen hatten der marktbreite S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 am Vortag Höchststände erreicht. Auch an den fernöstlichen Börsen setzte sich am Dienstag eine freundliche Tendenz durch - mit Ausnahme der Börsen in China. Am Mittag und frühen Nachmittag legen die drei Großbanken JPMorgan, Wells Fargo und Citigroup Quartalsberichte vor.

Unter den Einzeltiteln im Dax gaben Beiersdorf um 1,4 Prozent nach. Die französische Bank Societe Generale stufte die Papiere des Nivea-Konzerns auf "Verkaufen" ab. Das Wachstum mit Produkten wie Nivea und La Prairie verlangsame sich, lautete die Begründung.

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Dialog Semiconductor verloren ein Prozent. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem sich der Kurs in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt hatte.

Aktien von Evonik gaben um vier Prozent auf 25,50 Euro nach. Am Vorabend hatte der Großaktionär RAG Stiftung ein Aktienpaket von 5,4 Prozent zu 25,30 Euro je Aktie bei Investoren platziert. Dieses zusätzliche Angebot belastete den Kurs.

Die Papiere des Batterieherstellers Varta setzten die jüngste Talfahrt fort und sackten um knapp fünf Prozent ab. Seit einem Bericht um Konkurrenz aus China vor einer Woche haben die Aktien rund ein Drittel an Wert eingebüßt.

Der Kurs von Südzucker rutschte um 5,8 Prozent ans Ende des Nebenwerte-Index SDax ab. Die Quartalszahlen des Zuckerproduzenten belegen nach Ansicht von Analyst John Ennis von Goldman Sachs, dass die Zuckerpreise unter Druck bleiben.

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