Unerwünschte Werbe-Anrufe

Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung gehen zurück

Autor: 
dpa
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15. Januar 2020
Telefonwerbung unterliegt in Deutschland strengen Regeln. Niemand darf zu Werbezwecken angerufen werden, ohne dass er vorher ausdrücklich zugestimmt hat. Foto: Oliver Berg/dpa

Telefonwerbung unterliegt in Deutschland strengen Regeln. Niemand darf zu Werbezwecken angerufen werden, ohne dass er vorher ausdrücklich zugestimmt hat. Foto: Oliver Berg/dpa ©Foto: dpa

Der Ärger über unerwünschte Werbe-Anrufe hat im vergangenen Jahr in Deutschland etwas abgenommen - weiterhin gab es aber Zehntausende Beschwerden. Insgesamt seien 57.648 schriftliche Beschwerden eingegangen, schrieb die Bundesnetzagentur in einem Bericht an ihren Beirat.

Bonn - Der Ärger über unerwünschte Werbe-Anrufe hat im vergangenen Jahr in Deutschland etwas abgenommen - weiterhin gab es aber Zehntausende Beschwerden. Insgesamt seien 57.648 schriftliche Beschwerden eingegangen, schrieb die Bundesnetzagentur in einem Bericht an ihren Beirat.

Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Damit lag die Zahl der Beschwerden etwas niedriger als im Vorjahr mit 62.000, ist aber dem Bericht zufolge trotzdem der zweithöchste Stand jemals und "weiterhin ein massives Problem". Die abgemahnten Unternehmen würden sich für ihre Telefon-Kampagnen auf "Einwilligungsdaten stützen, die unzutreffend, veraltet oder sogar gefälscht" seien.

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Telefonwerbung unterliegt in Deutschland strengen Regeln. Niemand darf zu Werbezwecken angerufen werden, ohne dass er vorher ausdrücklich zugestimmt hat. Wer sich daran nicht hält und erwischt wird, muss mit harten Strafen rechnen. Insgesamt verhängte die Bonner Behörde im abgelaufenen Jahr Bußgelder von 1,3 Millionen Euro - im Gegensatz zu den Beschwerden ist diese Zahl gestiegen, im Jahr 2018 lag sie bei 1,1 Millionen Euro.

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