Börsengang

Chinesischer Uber-Rivale Didi beantragt Börsengang in USA

Autor: 
dpa
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11. Juni 2021
In seinem Heimatmarkt Cina setzte sich Didi in einem erbitterten Preiskampf gegen Uber durch. Foto: How Hwee Young/EPA/dpa

In seinem Heimatmarkt Cina setzte sich Didi in einem erbitterten Preiskampf gegen Uber durch. Foto: How Hwee Young/EPA/dpa ©Foto: dpa

Didi Chuxing will an die Börse und strebt eine Gesamtbewertung von 70 Milliarden Dollar an. Die Unterlagen hat der chinesische Fahrdienst-Vermittler beereits eingereicht.

New York - Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing bereitet einen Börsengang in den USA vor. Das Unternehmen reichte einen entsprechenden Antrag bei der Börsenaufsicht SEC ein.

Aus den Unterlagen geht noch nicht der konkrete Zeitplan und der angestrebte Emissionserlös hervor. Der Uber-Rivale ließ bislang auch noch offen, an welche US-Börse er strebt. Infrage kommen die New York Stock Exchange und die Nasdaq. Fest steht bereits, dass die Aktien unter dem Tickerkürzel "DIDI" gelistet werden sollen.

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Das US-Finanzblatt "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf eingeweihte Kreise, dass Didi eine Gesamtbewertung von mehr als 70 Milliarden Dollar (57,5 Mrd Euro) anpeile. Damit dürfte es einer der größten Tech-Börsengänge des Jahres werden. Didi musste im vergangenen Jahr allerdings einen erheblichen Umsatzrückgang auf 21,6 Milliarden Dollar verkraften, wie aus den SEC-Dokumenten hervorgeht. Grund dürften starke Geschäftseinbußen aufgrund der Corona-Pandemie gewesen sein. Vorher verzeichnete Didi deutliches Wachstum.

In den vergangenen drei Jahren schrieb das Unternehmen nach eigenen Angaben rote Zahlen. Im ersten Quartal 2021 schaffte Didi jedoch einen Nettogewinn von 873 Millionen Dollar. Die Chinesen verfolgen ein ähnliches Geschäftsmodell wie Uber. In seinem Heimatmarkt setzte sich Didi in einem erbitterten Preiskampf gegen Uber durch. Das US-Unternehmen kapitulierte 2016 und gab sein China-Geschäft im Gegenzug für eine Beteiligung an Didi ab. Dadurch hält Uber jetzt 12,8 Prozent an Didi und dürfte so - wie auch der mit 21,5 Prozent größte Anteilseigner Softbank - viel Geld am Börsengang verdienen.

© dpa-infocom, dpa:210611-99-945818/2

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