Grenke AG erzielt leichtes Plus

Finanzdienstleister erwartet aber Zahlungsausfälle

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08. Mai 2020
Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der Grenke AG.

Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der Grenke AG. ©Bernd Opitz

Die Grenke AG, ein Finanzdienstleister mit Sitz in Baden-Baden, erwartet höhere Zahlungsausfälle infolge der Corona-Krise. Das gab Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der Grenke AG, am Dienstag bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse bekannt. 

Die Aufwendungen für Schadensabwicklung und Risikovorsorge hätten im ersten Quartal 2020 deutlich zugenommen und seien um 79 Prozent auf 50,8 Millionen Euro angestiegen (Vorjahr: 28,3 Mio. Euro). Vor allem in den von der Corona-Krise stark betroffenen Ländern Italien, Frankreich und Spanien gebe es ein Minus, während das Leasinggeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin auf leichtem Wachstumskurs sei, erklärte Leminsky. Die Geschäftssparte „Leasing von Medizinausstattung“ habe in der Corona-Krise einen leichten Schub erfahren. 

Noch keine Schätzung

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Das Unternehmen, das heute über 1700 Mitarbeiter in 32 Ländern beschäftigt, hat sich laut Leminsky trotz der Corona-Pandemie umsatz- und ertragsseitig behauptet. Das Zinsergebnis sei im ersten Quartal 2020 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast 16 Prozent auf 101,1 Millionen Euro gestiegen; im ersten Quartal 2019 lag es bei 87,3 Millionen Euro. „Unsere Stärke ist es, schnell umsteuern zu können. Wir nutzen auch in der Krise die Chancen, die unsere hohe Anzahl an Kunden und die ausgeprägte Unabhängigkeit von einzelnen Branchen bieten. Abgesehen davon halten wir unsere strategischen Investitionen auf Kurs“, kommentiert Antje Leminsky den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2020 und den weiteren Ausblick. Inwieweit und in welchem Umfang die COVID-19-Pandemie Einfluss auf die weitere Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der Grenke-Gruppe haben wird, sei aktuell nicht verbindlich abschätzbar.

An den strategischen Investitionen wolle Grenke wie geplant festhalten. Weitere Standorte habe der Konzern im ersten Quartal unter anderem in Kanada, Belgien und den Arabischen Emiraten eröffnet, sagte die Vorstandsvorsitzende. 

Auf die Arbeit des Konzerns, dessen Kerngeschäft das Leasing von Produkten der Bürokommunikation ist, habe die Corona-Krise kaum Einfluss genommen. „Über 90 Prozent aller unserer Mitarbeiter weltweit sind innerhalb weniger Tage ins Home-Office gewechselt, ohne wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit.“

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