Frankfurt/Main

Geldvermögen der Deutschen wächst kaum noch

Autor: 
dpa
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13. Juli 2018
Die privaten Haushalte haben in den ersten drei Monaten des Jahres 69 Milliarden Euro in ihr Vermögen fließen lassen und so laut Bundesbank einen der höchsten Quartalswerte seit der Jahrtausendwende erreicht.

Die privaten Haushalte haben in den ersten drei Monaten des Jahres 69 Milliarden Euro in ihr Vermögen fließen lassen und so laut Bundesbank einen der höchsten Quartalswerte seit der Jahrtausendwende erreicht. ©dpa - Patrick Seeger

Das Geldvermögen der Deutschen ist im ersten Quartal dieses Jahres kaum noch gewachsen, obwohl die Menschen so viel Geld auf die Seite gelegt haben wie selten zuvor.

Verantwortlich dafür sind kräftige Bewertungsverluste für die bereits gehaltenen Aktien und Investmentfonds, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt berichtete.

69 Milliarden Euro haben die privaten Haushalte in den ersten drei Monaten des Jahres in ihr Vermögen fließen lassen und so laut Bundesbank einen der höchsten Quartalswerte seit der Jahrtausendwende erreicht. Vor allem wegen der Bewertungsverluste der Anlagen am Kapitalmarkt stieg das Brutto-Geldvermögen allerdings nur um 14 Milliarden auf 5875 Milliarden Euro.

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