Berlin

Mehr als 81.000 Autokäufer schließen sich Klage gegen VW an

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
06. Dezember 2018
Die mehr als 81.000 Autokäufer beantragten einen Eintrag ins Klageregister.

Die mehr als 81.000 Autokäufer beantragten einen Eintrag ins Klageregister. ©dpa - Marcel Kusch

Der neuen Verbraucherklage gegen Volkswagen wegen des Diesel-Abgasskandals haben sich inzwischen mehr als 81.000 Autokäufer angeschlossen. Sie beantragten einen Eintrag ins Klageregister, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mitteilte.

Das Interesse, sich an einer Klage gegen VW zu beteiligen, sei also offensichtlich sehr groß, sagte vzbv-Chef Klaus Müller. «Wir rechnen damit, dass die Zahl der Anmeldungen weiter steigt.»

Das Register war erst Ende November eröffnet worden. Damit über die Klage vor Gericht verhandelt werden kann, mussten sich binnen zwei Monaten mindestens 50 Betroffene eintragen. Der vzbv will zusammen mit dem Autofahrerclub ADAC eine erst kürzlich eingeführte Musterfeststellungsklage gegen VW führen - stellvertretend für vom Abgasskandal betroffenen VW-Kunden. Ziel ist, eine Grundlage für die leichtere Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen zu schaffen.

- Anzeige -

Bei der Musterfeststellungsklage übernehmen die Verbraucherschützer das Prozessrisiko. Verbraucher können sich bis zum Beginn des Prozesses eintragen. VW hat die Forderungen zurückgewiesen: Die Autos seien genehmigt, technisch sicher und fahrbereit. Im September 2015 hatte VW Manipulationen an Dieselmotoren einräumen müssen. Vom Pflichtrückruf bei Volkswagen sind 2,5 Millionen Autos betroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
Eine Mission im Team
vor 17 Stunden
Ein verschlossener Raum, ein kniffliges Rätsel und nur 60 Minuten Zeit, um es zu lösen und so wieder nach draußen zu gelangen: Willkommen bei Escape Rooms Exitpark in der Ortenau.
Goldschmiede Patrick Schell in Achern
11.12.2018
Schmuck zu Weihnachten ist ein besonderes Geschenk. Doch welches Stück ist das richtige für einen lieben Menschen? Die Goldschmiede Patrick Schell in Achern gibt hier individuelle Beratung – und als besonderes Highlight: Personalisierte Schmuckstücke und Uhren mit Gravur.
Fachberatung aus Ortenberg
07.12.2018
Smart Home vernetzt das eigene Zuhause und spart Zeit und senkt Energiekosten. Es sorgt aber vor allem für mehr Sicherheit – wenn man die passende Ausrüstung hat. Der Einstieg ist mit dem richtigen Fachmann aber gar nicht schwierig.
Netzwerk Fortbildung
06.12.2018
Die Weiterbildung boomt – und immer mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer erkennen, wie wichtig es ist, sich durch eine Weiterqualifizierung sicher in der Welt zurecht zu finden. Wer eine geeignete Weiterbildung sucht, ist beim „Netzwerk Fortbildung“, dem Weiterbildungsportal des Landes Baden-...

Weitere Artikel aus der Kategorie: Wirtschaft

Bei der Klage im Fall Wiesbaden wird die Umwelthilfe auch vom Verkehrsclub Deutschland unterstützt. Sie wollen erreichen, dass der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft eingehalten wird.
Wiesbaden/Darmstadt
vor 3 Stunden
In einer weiteren deutschen Stadt könnte ein Gericht Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge verhängen. Heute (10.15 Uhr) geht es um eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen den Luftreinhalteplan der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.
In der Vergangenheit hatte unter anderem die Übernahme des Roboterherstellers Kuka durch den chinesischen Midea-Konzern Debatten über einen möglichen Technologietransfer befeuert.
Berlin
vor 3 Stunden
Die Bundesregierung will heute in der letzten Kabinettssitzung vor der Weihnachtspause die Regeln für ausländische Investoren beim Kauf von Anteilen an deutschen Unternehmen verschärfen.
Deutsche Nordsee-Fischer müssen im kommenden Jahr mit deutlich niedrigeren Fangmengen auskommen.
Brüssel
vor 3 Stunden
Deutsche Fischer dürfen nach einer Einigung zwischen den EU-Staaten im kommenden Jahr in der Nordsee deutlich weniger Hering fangen.
Interview
vor 7 Stunden
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) plädiert für höhere Löhne und einen Ausbau der Tarifpartnerschaft, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
London
vor 9 Stunden
Eine neue Umfrage in Großbritannien sieht EU-Befürworter derzeit in der Mehrheit. Premierministerin May will davon jedoch nichts wissen und stellt sich schon auf einen harten Brexit ein.
Die meisten Verbraucher dürften 2019 mehr Geld zur Verfügung haben.
Düsseldorf
vor 20 Stunden
Die meisten Verbraucher dürften 2019 mehr Geld zur Verfügung haben. Arbeitnehmer profitieren vom leer gefegten Stellenmarkt und von steigenden Löhnen. Aber auch Rentner dürfen sich freuen.
VW-Konzernchef Herbert will das Unternehmen noch stärker umbauen als bisher geplant.
Wolfsburg
18.12.2018
Die künftigen Klimavorgaben für Neuwagen bedeuten nach Einschätzung von Volkswagen-Konzernchef Herbert Diess ein noch weitergehendes Umbauprogramm für den Autoriesen.
Ein Fahrverbotsschild für Fahrzeuge mit Diesel-Motor bis Euro5 steht an der Max-Brauer-Allee in Hamburg.
Frankfurt/Berlin
18.12.2018
In Frankfurt wird es bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung keine Diesel-Fahrverbote geben. Der hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) lehnte einen Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ab.
Arbeitsmarkt
18.12.2018
Die Zahl der aus Sicht der Beschäftigten steuer- und abgabenfreien Minijobs ist mittlerweile wieder fast so hoch wie vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Der Grund: Immer mehr Beschäftigte haben zu ihrem Hauptjob noch einen Nebenjob.
Nachgeschaut
18.12.2018
Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt kommt voran, auch wenn der größte Teil auf staatliche Sozialleistungen angewiesen ist: Zwei von drei Flüchtlingen leben von Hartz IV – doch ganz so einfach ist diese Rechnung ist.
Goldman Sachs wies die Anschuldigungen in einer Stellungnahme zurück und kündigte an, sich energisch zu verteidigen.
New York/Kuala Lumpur
17.12.2018
Malaysia hat Goldman Sachs im seit Jahren andauernden Streit um einen mutmaßlichen Korruptions- und Geldwäscheskandal beim Staatsfonds 1MDB verklagt.
Nissan hatte Ghosn am 22. November gefeuert, nachdem er drei Tage zuvor wegen angeblichen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen worden war.
Yokohama
17.12.2018
Der japanische Renault-Partner Nissan hat noch keinen Nachfolger für den in Tokio in Untersuchungshaft sitzenden früheren Verwaltungsratschef Carlos Ghosn bestimmt.