Wellington

Neuseeland will Einweg-Plastiktüten aus dem Handel nehmen

Autor: 
dpa
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
10. August 2018
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern will ein Verebot von Einweg-Plastiktüten verhängen.

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern will ein Verebot von Einweg-Plastiktüten verhängen. ©dpa - Kay Nietfeld

Zum Schutz der Weltmeere will Neuseeland künftig auf die Verwendung von Einweg-Plastiktüten verzichten. Das Verbot soll nach einer sechsmonatigen Testphase im kommenden Jahr in Kraft treten.

Premierministerin Jacinda Ardern verwies in Wellington auf erfolgreiche Beispiele aus zahlreichen anderen Ländern. Die Details der Neuregelung sollen nun mit Supermärkten, Handelsverbänden und Verbrauchern ausgehandelt werden.

Trotz seines Images als «grünes Land» gehört der Pazifikstaat zu den Ländern mit einem hohen Verbrauch an Plastiktüten. Im Durchschnitt verbraucht jeder Neuseeländer mehr als 150 Einweg-Tüten pro Jahr. Auf die gesamte Nation gerechnet fallen insgesamt pro Jahr mehr als 750 Millionen Tüten an. Viele davon landen in Flüssen und im Meer.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Wirtschaft

Berlin
15.08.2018
Die Rente mit 63 war schon vor ihrer Einführung umstritten. Eine neue Untersuchung der Deutschen Rentenversicherung zeigt nun, warum.
Das Berliner Landgericht verurteilte bereits am Dienstag einen 47-Jährigen Bosnier als Hauptverantwortlichen des Kartells in Deutschland.
Berlin
15.08.2018
Berliner Ermittler haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft das deutschlandweit größte bekannt gewordene Umsatzsteuerkartell zerschlagen.
Agrarministerin Julia Klöckner will den amtlichen Erntebericht ins Kabinett bringen und bewerten, ob die Schäden «nationales Ausmaß» erreichen, wie die CDU-Politikerin in Berlin ankündigte.
Berlin
15.08.2018
Bauern mit schweren Einbußen wegen der Dürre in vielen Regionen Deutschlands sollen am Mittwoch nächster Woche Klarheit über mögliche Bundeshilfen bekommen.
Das britische Geldhaus RBS hatte die Einigung bereits im Mai verkündet und schon im zweiten Quartal in seiner Bilanz verbucht.
Washington
15.08.2018
Der 4,9 Milliarden Dollar (4,3 Mrd Euro) schwere Vergleich zwischen der Royal Bank of Scotland (RBS) und dem US-Justizministerium wegen fauler Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise ist endgültig in trockenen Tüchern.
Entscheidend für den Spritpreis ist die Entwicklung der Rohölpreise - und hier gibt es einige Gefahren.
Frankfurt/Main
15.08.2018
An den Tankstellen ist es Autofahrern längst aufgefallen, Besitzer einer Ölheizung dürften es im Herbst mit Beginn der Heizperiode merken: Die Energiekosten sind binnen eines Jahres deutlich gestiegen, im Fall der Nordsee-Ölsorte Brent etwa sind es mehr als 40 Prozent.
Die türkische Währung erholte sich in den vergangenen Tagen leicht.
Frankfurt/Main
15.08.2018
An den türkischen Finanzmärkten hat sich die Kurserholung am Mittwoch fortgesetzt, allerdings nur teilweise. Die türkische Lira konnte gegenüber dem US-Dollar und dem Euro weiter zulegen.
Christchurch, Neuseeland: Angesichts von gestiegenen Immobilienpreisen dürfen Ausländer in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen.
Wellington
15.08.2018
Angesichts von gestiegenen Immobilienpreisen dürfen Ausländer in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen.
Elektrogeräte auf einem Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung.
Wirtschaft
15.08.2018
Essen (dpa) - Die neuen Regeln zur Entsorgung von Elektroschrott bringen aus Sicht des Branchenverbandes bvse keinen «Recycling-Schub».
So kann Urlaub auch Spaß machen: Reisemobile werden in Deutschland immer beliebter.
Düsseldorf
15.08.2018
In den Urlaub fahren, ohne auf die eigenen vier Wände zu verzichten: Das wollen inzwischen immer mehr Bundesbürger. Deshalb dürften in diesem Jahr in Deutschland nach einer Prognose des Caravaning Industrie Verband (CIVD) mehr Reisemobile und Caravans verkauft werden als je zuvor.
Die mobile Smartphone-Plattform Tinder war 2012 an den Start gegangen und gilt heute vor allem unter jungen Leuten als beliebt.
New York
15.08.2018
Eine Gruppe von Tinder-Mitarbeitern aus der Startphase fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen und will vor Gericht Schadenersatz in Höhe von mindestens zwei Milliarden Dollar erstreiten.
Lehrlinge bei der Arbeit.
Wiesbaden
15.08.2018
Erstmals seit 2011 haben wieder mehr Jugendliche eine Ausbildung begonnen. Im vergangenen Jahr schlossen insgesamt 515 700 junge Menschen einen neuen Lehrvertrag ab, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Ein Ladenbesitzer steht neben einer Anzeigetafel, die die Wechselkurse der türkischen Lira anzeigt.
Istanbul
15.08.2018
Nach neuen Strafzöllen der USA hat die Türkei nun ihrerseits Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängt. Sie heizt damit die Auseinandersetzung, die die Landeswährung Lira schwer hatte einbrechen lassen, weiter an.