Augsburg

Roboter-Hersteller Kuka will 300 Millionen Euro sparen

Autor: 
dpa
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11. Januar 2019
Produktionshalle bei Kuka in Augsburg.

Produktionshalle bei Kuka in Augsburg. ©dpa - Karl-Josef Hildenbrand

Der Roboterhersteller Kuka verordnet sich wegen schlechter Geschäfte bis 2021 eine Kostensenkung um 300 Millionen Euro - einschließlich Stellenabbau.

Einzelheiten zum Umfang der «Personalmaßnahmen» nannte Interims-Chef Peter Mohnen am Freitag aber noch nicht. «Ich kann beim besten Willen keine Zahl nennen, weil ich keine weiß», sagte er bei einer Telefon-Pressekonferenz. Der Kuka-Vorstand will nun mit den Arbeitnehmervertretern reden. Mohnen ließ offen, ob dem Hightech-Unternehmen rote Zahlen drohen.

Die geplanten Investitionen von einer halben Milliarde Euro will Kuka aber nicht kürzen. Auch am Heimatstandort Augsburg sollen keine Investitionen zurückgefahren werden.

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Um aus dem Tief zu kommen, will Kuka künftig auch einfachere und billigere Roboter für die Elektronikindustrie und andere Kunden anbieten - ein heiß umkämpftes Marktsegment. Bisher ist das 2016 vom chinesischen Midea-Konzern übernommene Unternehmen vor allem auf teure Roboter für die Autoindustrie spezialisiert. Die Autobauer sind jedoch von der Abkühlung der Konjunktur betroffen - Kuka ist nun ein mittelbares Opfer dieser Entwicklung. Am Donnerstagabend hatte das Unternehmen erneut seine Prognose für die Zahlen im abgelaufenen Jahr reduziert.

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