Herzogenaurach

Schaeffler: Ortenauer Standorte bleiben erst mal außen vor

Autor: 
dpa/tas
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21. März 2019
Schaeffler hatte Anfang März angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen.

Schaeffler hatte Anfang März angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen. ©dpa

Der Autozulieferer Schaeffler stellt vier deutsche Standorte mit 600 Beschäftigten auf den Prüfstand. Das teilte das Unternehmen mit. Die Ortenauer Werke in Lahr, Sasbach und Kappelrodeck sind nicht darunter.

Der Autozulieferer Schaeffler stellt vier deutsche Standorte mit 600 Beschäftigten auf den Prüfstand. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Betriebsrat und die IG Metall kündigten Widerstand an. Betriebsratschef Norbert Lenhard sagte: »Wir erwarten vom Management, dass die notwendigen Veränderungen ohne Standortschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden.«

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Schaeffler hatte Anfang März angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen. Die ersten Maßnahmen beträfen die Standorte Kaltennordheim (Thüringen), Hamm (Rheinland-Pfalz), Unna und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen), sagte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach. Schaeffler wolle Kündigungen und Schließungen möglichst vermeiden. Es gebe auch Verkaufsgespräche. Produktion könne aber auch ins Ausland verlagert werden.

Schaeffler ist auch mit Werken in der Ortenau vertreten. Die kleineren Standorte in Kappelrodeck und Sasbach (beide Kupplungs- und Getriebesysteme sowie Komponenten) sind der in Bühl befindlichen Automotive-OEM-Sparte zugeordnet. Am Produktionsstandort Lahr stellt Schaeffler Technologies mit rund 1400 Beschäftigten zudem hydraulische Abstützelemente, Ausgleichswellen und Abgasturbolader für die Automobilindustrie sowie ein breites Produktspektrum für Industrieanwendungen her.

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