Appenweier

75 Mitarbeiter betroffen: Autokühler in Appenweier schließt

Autor: 
red/chs
Lesezeit < 1 Minute
Jetzt Artikel teilen:
24. November 2016

©Ulrich Marx

Die Autokühler GmbH & Co. KG mit Sitz in Appenweier wird bis Ende 2017 geschlossen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. 75 Mitarbeiter müssen um ihre Jobs bangen.

Rückläufige Umsatzzahlen seien der Grund dafür, dass der Mutterkonzern AKG eine Schließung des Appenweierer Standorts beschlossen habe. Die Belegschaft sei am Donnerstag informiert worden, heißt es weiter. Die AKG-Gruppe entwickelt und produziert nach eigenen Angaben weltweit mit mehr als 2400 Mitarbeitern in 13 Produktionsstätten und 10 Vertriebsgesellschaften Hochleistungswärmetauscher sowie komplette Kühlmodule und –systeme.

Der Produktionsstandort in Appenweier ist innerhalb der Unternehmensgruppe auf das Systemgeschäft für Schienenfahrzeuge spezialisiert. Weitere Produktgruppen an diesem Standort seien Wärmetauscher für Baumaschinen, Industrieanwendungen, Nutzfahrzeuge und PKW-Kühler, hieß es.

- Anzeige -

Im Schienenfahrzeugmarkt lägen die Wachstumspotentiale vorwiegend in Südostasien. Aufgrund industriepolitischer Forderungen in diesen Ländern müssten die Produkte allerdings auch zwangsläufig dort hergestellt werden, teilte die Unternehmensführung mit. Aufträge für den asiatischen Markt könnten somit nicht in Deutschland produziert werden.

Verstärkt werde die negative Umsatzentwicklung für das Werk in Appenweier durch eine Marktabschwächung im Baumaschinenbereich. Eine Änderung dieser Situation sei in den nächsten Jahren nicht zu erwarten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Aufträge für den europäischen Raum sollen daher künftig allein am Firmensitz der AKG-Gruppe im hessischen Hofgeismar gefertigt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
Goldschmiede Patrick Schell in Achern
vor 17 Stunden
Schmuck zu Weihnachten ist ein besonderes Geschenk. Doch welches Stück ist das richtige für einen lieben Menschen? Die Goldschmiede Patrick Schell in Achern gibt hier individuelle Beratung – und als besonderes Highlight: Personalisierte Schmuckstücke und Uhren mit Gravur.
Fachberatung aus Ortenberg
07.12.2018
Smart Home vernetzt das eigene Zuhause und spart Zeit und senkt Energiekosten. Es sorgt aber vor allem für mehr Sicherheit – wenn man die passende Ausrüstung hat. Der Einstieg ist mit dem richtigen Fachmann aber gar nicht schwierig.
Netzwerk Fortbildung
06.12.2018
Die Weiterbildung boomt – und immer mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer erkennen, wie wichtig es ist, sich durch eine Weiterqualifizierung sicher in der Welt zurecht zu finden. Wer eine geeignete Weiterbildung sucht, ist beim „Netzwerk Fortbildung“, dem Weiterbildungsportal des Landes Baden-...
Bodyscan bei Möbel Singler in Lahr
05.12.2018
Der Schlaf ist für den Menschen besonders wichtig. Wer nicht gut schläft, ist morgens müde und nicht fit für den Alltag. Im schlimmsten Fall entstehen sogar dauerhafte Rückenschmerzen. Matratzen mit dem Bodyscan-Liegesystem ändern das, denn sie sind perfekt auf den eigenen Körper abgestimmt.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Wirtschaft

Kaufhäuser wie das KaDeWe locken nicht nur zu Weihnachten Kunden aus aller Welt an.
Berlin
vor 1 Minute
In den Wochen vor Weihnachten wird es noch einmal besonders sichtbar: Bei Deutschlands Warenhäusern herrscht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Geld sparen oder nicht? Das Bundeskartellamt ist bei Internet-Vergleichsportalen in vielen Fällen auf Mängel gestoßen.
Bonn
vor 2 Minuten
Das Bundeskartellamt ist bei Internet-Vergleichsportalen in vielen Fällen auf Mängel gestoßen.
Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL, kommt zu den Tarifverhandlungen.
Eisenach/Berlin
vor 9 Minuten
Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn könnte sich an diesem Mittwoch wieder zuspitzen.
Lithiumabbau im bolivischen Uyuni.
Berlin
vor 12 Minuten
Ein deutsches Unternehmen soll erstmals direkten Zugriff in Südamerika auf den für Batterien von Elektroautos notwendigen Rohstoff Lithium bekommen. 
Meng Wanzhou, Finanzchefin von Huawei, kommt vorerst frei.
Vancouver
vor 13 Minuten
Die in Kanada festgenommene Finanzchefin des chinesischen Telekom-Konzerns Huawei kommt vorerst gegen Kaution auf freien Fuß.
Nach früheren Aussagen von Bahnchef Lutz will der bundeseigene Konzern aus eigenen Mitteln in den kommenden fünf Jahren fünf Milliarden Euro zusätzlich in Züge und Schienennetz investieren.
Berlin
vor 14 Minuten
Um Milliardeninvestitionen für die Deutsche Bahn und deren Finanzierung geht es heute in Berlin in einer Aufsichtsratssitzung der Konzerns.
Kommentar
vor 5 Stunden
Gestern kam die britische Premierministerin Theresa May nach Berlin, um noch einmal über den Brexit zu sprechen. Doch Kanzlerin Merkels Position ist eindeutig: Keine Rabatte für selbstangerichtetes Chaos.
Wirtschaft
vor 7 Stunden
Nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth (CDU), wurde ein Preis benannt, der am Wochenende in Stuttgart zum ersten Mal vergeben wurde. Initiator isr der Schwanauer Unternehmer Martin Herrenknecht.
US-Präsident Donald Trump sprach auf Twitter von «sehr produktiven Gesprächen mit China» und stellte «wichtige Ankündigungen» in Aussicht.
Washington/Peking
vor 20 Stunden
In den Handelskonflikt zwischen China und den USA scheint Bewegung zu kommen. US-Präsident Donald Trump sprach auf Twitter von «sehr produktiven Gesprächen mit China» und stellte «wichtige Ankündigungen» in Aussicht.
Im Streit um schärfere Klimaschutz-Vorgaben für Neuwagen in der EU finden EU-Parlament und Staaten nicht zusammen und haben ihre Gespräche vertagt.
Brüssel/Kattowitz
vor 21 Stunden
Im Streit um schärfere Klimaschutz-Vorgaben für Neuwagen in der EU finden EU-Parlament und Staaten nicht zusammen und haben ihre Gespräche vertagt.
Der deutsche Parfümeriemarkt ist derzeit im Umbruch, neue Konkurrenten machen dem Marktführer Douglas die Kunden streitig.
Düsseldorf
vor 22 Stunden
Der harte Wettbewerb in der Schönheitsbranche macht der Parfümeriekette Douglas zu schaffen.
Mit einer Exportquote von fast 80 Prozent ist der Maschinenbau auf starke Ausfuhren angewiesen.
Frankfurt/Main
vor 22 Stunden
Die Abkühlung der Weltwirtschaft, Handelskonflikte und Fachkräftemangel dämpfen die Aussichten für den exportorientierten deutschen Maschinenbau. Das Wachstum wird nach Einschätzung des Branchenverbandes VDMA 2019 weniger stark ausfallen als im sich abzeichnenden aktuellen Rekordjahr.