Karlsruhe

Neuer Stahlbehälter für Karlsruher Raffinerie Miro

Autor: 
Winfried Heck
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08. März 2018
Die neue Coke-Drum (Kokskammer) in luftiger Höhe am Haken.

Die neue Coke-Drum (Kokskammer) in luftiger Höhe am Haken. ©Winfried Heck

In der Mineralölraffinerie Oberrhein (Miro) wurde am Mittwoch im Rahmen einer Revision die erste von zwei sogenannten Coke-Drums (Kokskammern) in ihren neuen Arbeitsplatz eingefügt.

408,5 Tonnen schwer und 35 Meter hoch sind die Stahlbehälter, die künftig Herzkammern der sogenannten Koker-Anlage sein werden, in der Schweröl in leichtere Bestandteile wie Diesel und Benzin aufgespalten wird. Übrig bleibt sogenannter Petrolkoks, der dann ebenfalls noch weiterverarbeitet wird. Nach rund 34 Jahren im Einsatz hatten die alten Coke-Drums deutliche Gebrauchsspuren gezeigt und mussten ersetzt werden. 

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»Auf rund 500 Grad wird da drin das Schweröl erhitzt und aufgespalten, anschließend werden die Reststoffe mit Wasser auf Umgebungstemperatur abgekühlt. Nach ein bis zwei Tagen geht der Zyklus wieder von vorne los«, erläuterte Raffinerie-Chef Ralf Schairer, der gebannt dem Spektakel folgte.

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