Bilanz 2017 der Oberkircher Firma

Automobilzulieferer PWO peilt halbe Milliarde Euro Umsatz an

Autor: 
Tobias Symanski
Lesezeit 2 Minuten
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22. Februar 2018

Die PWO-Zentrale in Oberkirch: Derzeit arbeiten rund 3400 Beschäftigte für das 1919 gegründete Unternehmen. ©Rüdiger Knie

Der Automobilzuliefer aus Oberkirch will weiter wachsen. 2017 gelang das dem börsennotierten Unternehmen erneut.

Der Automobilzulieferer Progress-Werk Oberkirch (PWO) hat das Geschäftsjahr 2017 mit Wachstum abgeschlossen. Wie das börsennotierte Unternehmen anhand vorläufiger Zahlen gestern mitteilte, legte der Umsatz auf 461 Millionen Euro zu. Ohne den Beitrag aus höheren Materialpreisen von rund 25 Millionen Euro entspricht dies einem Zuwachs von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mehr als 1000 Produkte

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Das Periodenergebnis belief sich auf 10,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 9,5 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag wie im Vorjahr bei rund 29 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr gab sich das PWO-Management optimistisch: »2018 wollen wir weiter kräftig wachsen: Wir erwarten einen Anstieg der Umsatzerlöse um rund sechs Prozent auf 500 Millionen Euro«, hieß es. Das Betriebsergebnis (Ebit) vor Währungseffekten soll überproportional auf 25 bis 26 Millionen Euro zulegen. 2017 lag es zwischen 23 und 24 Millionen Euro.

PWO ist weltweit mit seinen mehr als 1000 Produkten vertreten und hat neben dem Heimatstandort Oberkirch Werke in China, Kanada, Mexiko und Tschechien. Derzeit arbeiten rund 3400 Beschäftigte für das 1919 gegründete Unternehmen, das unter anderem Gehäuse für kleine Elektromotoren und Cockpit-Querträger herstellt. Laut Angaben des Progress-Werks hängen nur sieben Prozent des Umsatzes von Komponenten ab, die bei Antrieben mit Verbrennungsmotoren zur Anwendung kommen.

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