New York/Frankfurt

JPMorgan-Chef bringt Bitcoin unter Druck

Autor: 
dpa
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
13. September 2017
Der Bitcoin entstand vor knapp zehn Jahren. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt.

Der Bitcoin entstand vor knapp zehn Jahren. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt. ©dpa - Jens Kalaene/Archiv

Der Chef der US-Großbank JPMorgan, Jamie Dimon, hat die Digitalwährung Bitcoin mit scharfen Worten unter Druck gesetzt.

Der Kurs fiel auf Bitstamp, einem der größten Handelsplätze im Internet, um zuletzt 1,25 Prozent auf 4154,85 US-Dollar. Zwischenzeitlich war er bis auf 4080 Dollar abgesackt.
Dimon bezeichnete den Bitcoin als «Betrug». Der jüngste Anstieg der Digitalwährung sei schlimmer als die Tulpenzwiebelblase im 17. Jahrhundert und «werde nicht gut enden». Der Chef von JPMorgan spielte damit auf den Tulpenfieberwahn in Holland an, in dessen Zuge die Preise für die Blumen in astronomische Höhen gestiegen waren, bis die Blase letztlich platzte.

- Anzeige -

Seit Jahresbeginn, als der Kurs noch bei 1000 Dollar gestanden hatte, hat sich der Wert des Bitcoin fast verfünffacht. Das aktuelle Rekordhoch erreichte die Digitalwährung Anfang September bei knapp 4980 Dollar. Der rasante Anstieg der Digitalwährung hat zuletzt viele Kritiker auf den Plan gerufen.

Der Bitcoin entstand vor knapp zehn Jahren. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt. Das Bitcoin-System nutzt die Blockchain-Technologie - eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Neben dem Bitcoin gibt es eine große Anzahl anderer Digitalwährungen wie Ethereum, Monero oder Ripple.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Wirtschaft

General Electric befindet sich nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise schon seit geraumer Zeit in einem tiefgreifenden Konzernumbau.
Boston
vor 58 Minuten
Die kriselnde US-Industrie-Ikone General Electric (GE) hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient.
Ein Dieselmotor TDI in einem Audi.
Berlin
vor 1 Stunde
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt.
Weinlese in Württemberg.
Mainz
vor 1 Stunde
Nach einem warmen Sommer wird die Traubenlese in diesem Jahr ungewöhnlich früh beginnen.
Bilfinger verlangt Millionenbeträge von früheren Top-Managern.
Mannheim
vor 1 Stunde
Der Industriedienstleister Bilfinger fordert von zwölf ehemaligen Vorständen einen dreistelligen Millionenbetrag. Der Grund: Sie hätten keine ausreichenden Anti-Korruptionsregeln aufgestellt.
Freiburg
vor 7 Stunden
Der Wirtschaftsverband WVIB hat seinen aktuellen Konjunkturbericht vorgelegt. Die Stimmung in den Unternehmen ist weiterhin gut, Umsätze und Erträge legen weiter zu.
Werbetafel des US-Einzelhandelskonzerns Walmart in Peking.
Peking
vor 7 Stunden
Amerikanische Unternehmen in China spüren bereits die Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen den USA und der Volksrepublik.
Microsoft kann sich weiter auf das lukrative Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet verlassen.
Redmond
vor 9 Stunden
Der Software-Riese Microsoft hat Umsatz und Gewinn dank seines brummenden Cloud-Geschäfts kräftig gesteigert.
Die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) hat in diesem Jahr bereits zwei Mal den Leitzins angehoben.
Washington
vor 19 Stunden
US-Präsident Donald Trump hat mit Kritik an der Leitzins-Erhöhung der Notenbank Federal Reserve (Fed) für Verwirrung gesorgt.
Der Franzose Christian Bittar arbeitete bei der Deutschen Bank in London und Singapur.
London
vor 22 Stunden
Im Skandal um in großem Stil manipulierte Zinssätze haben in London zwei Ex-Händler von Großbanken mehrjährige Haftstrafen erhalten.
Comcast verfolge die Übernahme von Fox nicht länger und konzentriere sich stattdessen auf den britischen Bezahlsender Sky, teilte das Unternehmen mit.
Philadelphia
vor 22 Stunden
Der US-Kabelkonzern Comcast gibt sich im Wettbieten mit Disney um große Teile von Rupert Murdochs Medienimperium 21st Century Fox geschlagen.
Breisach
vor 22 Stunden
Der Badische Winzerkeller in Breisach kelterte aufgrund der Fröste 2017 weniger Wein, nimmt aber trotzdem mehr ein.
Wenn der Erhalt von Thyssenkrupp nicht gelänge, bedeute dies einen weiteren «Rückschlag gegen die Demokratiefeinde in Deutschland», sagt Sigmar Gabriel.
Essen
vor 22 Stunden
Der frühere Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat angesichts der tiefen Krise von Thyssenkrupp vor einem «strukturpolitischen Erdbeben» gewarnt.