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Letztes Spiel des Jahres für die HSG Konstanz

Redaktion
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10. Dezember 2021

©Handball.BO.De

Die HSG Konstanz empfängt am Samstag, 20 Uhr, in der Schänzle-Hölle den TSV Neuhausen/Filder (Tickets unter www.hsgkonstanz.de/tickets, Livestream für 4,50 Euro auf www.hsgkonstanz.de/livestream) und möchte das Halbjahr mit dem 14. Sieg im 14. Spiel perfekt machen.

Es gilt die 2G+-Regel, d.h. nur wer nicht geboostert ist oder wessen Impfung/Genesung schon länger als sechs Monate zurückliegt, benötigt einen tagesaktuellen Schnelltest.

Zum Jahresabschluss vor den eigenen Fans gilt es für die HSG noch einmal Hunger und Freude an einem tollen Halbjahr zu zeigen. Die Entwicklung einer der jüngsten Mannschaften der Liga seit dem ersten Vergleich in Neuhausen, den die Gelb-Blauen mit 35:31 gewinnen konnten, kann sich sehen lassen. Die makellose Bilanz von 13 Siegen in 13 Spielen ist eine Seite der Medaille, die andere diverse Fortschritte in unterschiedlichsten Bereichen. Spielerisch, taktisch und auch in Sachen Cleverness hat das Team von Jörg Lützelberger sich stets weiterentwickelt. So reichte am vergangenen Wochenende bei einem stark auftrumpfenden HC Oppenweiler/Backnang mit seiner besten Saisonleistung auch ein schwächerer Tag, um erfolgreich zu sein. „Wir müssen die Sechs-Tore-Führung besser verwalten“, sagt der mit der Leistung nicht zufriedene HSG-Coach zwar, „aber wir können zufrieden sein, dass wir mit einer schwächeren Leistung bei einem starken Gegner auswärts bestehen konnten. Das ist die gute Nachricht und auch ein Stück Qualität.“ Erfahrungen wie in Oppenweiler, als nervenstrak in Unterzahl der Siegtreffer per Steal markiert wurde, werden dabei für künftige Krimis helfen, ist sich der 36-Jährige sicher und weiß: „Mehr als der nächste hohe Sieg. An solchen Spielen unter Druck und Stress wächst man.“

"Noch eine Rechnung offen"

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Bevor seine Mannschaft in eine kurze Weihnachtspause gehen kann, kommt mit dem TSV Neuhausen/Filder ein Gegner in die Schänzle-Hölle, der richtig gut drauf ist und sein Derby in Plochingen mit 37:21 dominiert hat. „Gefühlt ist noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen“, lächelt Lützelberger beim Gedanken an das Hinspiel, in dem Konstanz zu Beginn einige Probleme hatte, dann deutlich davonzog, Neuhausen in den letzten Minuten aber noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. „Sie haben uns ordentlich geärgert und haben sich viel einfallen lassen“, blickt der EHF-Mastercoach zurück. „Wir wollen zeigen, dass wir uns entwickelt haben, das besser und daheim nochmal anders auftreten können.“ Insbesondere das frühe Pressing auf die Mittelmänner war im Hinspiel eine neue Maßnahme der beiden Trainer Markus Locher und Alexander Trost –früher selbst in der Bundesliga unter anderem in Balingen und Göppingen aktiv –, die zudem gerne den siebten Feldspieler einsetzen. Großer Wunsch der Konstanzer ist es, die Maximalausbeute aus den ersten 14 Partien vor der Spielpause bis 15. Januar zu sichern. In die Pause zu gehen „geht viel besser mit einem Erfolg“, findet der ehemalige Bundesligaprofi nach einer starken individuellen und kollektiven Entwicklung in den vergangenen Monaten.

Gefährliche Rückraumachse

Vorsicht ist dennoch geboten, denn die gefährliche Rückraumachse des TSV Neuhausen um Hannes Grundler – neunfacher Torschütze in Plochingen –, Timo Durst, Luis Sommer und Roman Fleisch spielt schon seit Jahren zusammen und weiß genau, wie sie ihre Mitspieler einsetzen muss. Deshalb gibt Lützelberger vor, das „wir in unserer Halle laufen wollen und nicht der Gegner Freude am Tempospiel entwickeln soll.“ Zudem muss der Tordrang des Rückraums eingedämmt werden. Noch einmal möchte die HSG Konstanz alles aus dem Tank holen, was der große, breite Kader hergibt und mit viel Spielfreude seine lautstarken Fans begeistern, die bei jedem Auswärts- und Heimspiel für eine tolle Stimmung gesorgt haben. Auch darauf freuen sich Spieler und Trainer noch einmal ganz besonders.

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